Thüringens größere Pilz-Züchter setzen vor allem auf Champignons. Aber auch Nischen-Sorten wie Austernseitlinge und Shiitake werden kultiviert, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte. Dazu laufen Versuche zum Trüffel-Anbau, um vor allem die gehobene Gastronomie mit dem Edelpilz zu versorgen.
«Der Pilzanbau ist ein kleines, aber stabiles Segment innerhalb des Thüringer Gemüsebaus», sagte Wirtschaftsministerin Colette Boos-John. Die Wachstumsprognosen seien gut: Das Interesse an gesunder Lebensweise wachse bei vielen Menschen, was die Nachfrage nach den eiweißreichen und kalorienarmen Pilzen weiter steigen lassen dürfe.