loading

Nachrichten werden geladen...

Veröffentlicht mit CMS publizer®

Polizei warnt vor fataler Kombination im Straßenverkehr

Die Polizei warnt vor der Gefahr von Wildunfällen in Kombination mit glatten Straßen. (Symbolbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa
Die Polizei warnt vor der Gefahr von Wildunfällen in Kombination mit glatten Straßen. (Symbolbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa

Eisige Kälte hält auch Wildtiere nicht davon ab, unterwegs zu sein. Was Autofahrer zu dieser Jahreszeit deshalb besonders beachten sollten.

Nach mehreren Unfällen warnt die Polizei in Nordhausen vor der Gefahr, die sich durch die aktuelle Witterung in Kombination mit Wildwechsel ergibt. «Kreuzen Wildtiere die Fahrbahn, kann dies vor allem in Verbindung mit möglicher Straßenglätte im Winter ein besonderes Risiko mit sich bringen», teilte die Landespolizeiinspektion Nordhausen mit.

Zu gleich mehreren Wildunfällen sei es am Dienstag und am frühen Morgen gekommen. In zwei Fällen seien Autofahrer im Unstrut-Hainich-Kreis mit Rehen zusammengestoßen, die die Straße gequert hätten. Auch nahe Heringen im Landkreis Nordhausen habe ein Auto ein Reh auf der Straße erfasst. Beim Bremsen sei der Fahrer auf der winterglatten Straße mit dem Auto weggerutscht und auf einem Feld zum Stehen gekommen. Menschen wurden bei den Unfällen nicht verletzt.

Wie sollen sich Fahrer verhalten?

Autofahrer sollten laut Polizei langsamer fahren und vor allem im Bereich von Wäldern und auf Straßen mit Wild-Warnschildern besonders vorsichtig unterwegs sein. «Wenn Sie ein Wildtier sehen, reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit und blenden Sie das Fernlicht ab, denn die Tiere bleiben oft vor Schreck im Lichtkegel stehen», so die Empfehlung. 

Wenn ein Reh oder ein anderes Wildtier plötzlich auf die Straße tritt, sollten Autofahrer hupen und abbremsen. «Weichen Sie nicht aus, denn dies kann mitunter schwerere Folgen nach sich ziehen.»

Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten