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Rund 225.000 «Nostalgie»-Kennzeichen in Thüringen

Rund 225.000 «Nostalgie»-Kennzeichen in Thüringen
Seit 2012 sind sie wieder da - und beliebter denn je: Rund 250.000 Thüringer Fahrzeuge tragen die sogenannten «Altkennzeichen» für ehemalige Kfz-Kürzel. (Archivbild) / Foto: picture alliance / dpa
Von: DieThüringer News
Seit 2012 sind die Altkennzeichen für frühere Kfz-Kürzel wieder verfügbar. Mehr als jedes sechste Fahrzeug trägt eines davon. Am beliebtesten sind sie im Süden des Landes.

Rund 225.000 Fahrzeuge in Thüringen sind mit einem sogenannten «Altkennzeichen» unterwegs. Die im Rahmen der Kennzeichenliberalisierung wieder eingeführten ehemaligen Kürzel für Städte und Kreise finden sich damit auf mehr als jedem sechsten Fahrzeug im Land. Derzeit sind laut Statistischem Landesamt in Thüringen rund 1,52 Millionen Fahrzeuge zugelassen. 

Spitzenreiter ist Ilm-Kreis, Schlusslicht das Weimarer Land

Den höchsten Anteil an Fahrzeugen mit Altkennzeichen hat den Zahlen zufolge der Ilm-Kreis. Von rund 74.255 zugelassenen Autos, Zweirädern und Lastwagen und Anhängern haben hier 28.798 eines der beiden Altkennzeichen «IL» für Ilmenau oder «ARN» für Arnstadt. Das entspricht einem Anteil von 38,8 Prozent. Am zweithöchsten ist der Anteil im Unstrut-Hainich-Kreis (36,6 Prozent). Dort gibt es seit 2012 wieder die Kennzeichenkürzel «MHL» (Mühlhausen) und «LSZ» (Langensalza). An dritter Stelle folgt der Saale-Orla-Kreis (34,7 Prozent) mit den Altkennzeichen «PN» (Pößneck), «LBS» (Lobenstein) und «SCZ» (Schleiz).

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Am wenigsten verbreitet sind die früheren Kennzeichen im Weimarer Land. Hier steht auf 7.153 von insgesamt 65.473 Kennzeichen das Kürzel «APD» für Apolda. Das entspricht 10,9 Prozent.

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