Borkenkäferschäden, Dürre und ein großangelegter Waldumbau gehen ins Geld: Thüringenforst sucht nach neuen Einnahmequellen und nimmt Geschäfte mit Energie in den Blick. Die Brombeer-Koalition aus CDU, BSW und SPD will dazu zwei Gesetze anpassen - nicht ohne Schmerzen.
Denn gerade die CDU hatte jahrelang Wahlkampf gegen Windräder im Wald gemacht, bis das Bundesverfassungsgericht ein Verbot kippte. Nun soll Thüringenforst auch an Windkraftanlagen in Waldgebieten verdienen können und in dem Geschäftsfeld mitmischen dürfen. «Wir wollen Thüringenforst neue Einnahmen ermöglichen, gerade auch für den Umbau des geschädigten Waldes», sagte Thüringens Forstminister Tilo Kummer (BSW) der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt.