Abschlussbälle nach dem Abitur haben in den vergangenen Jahren in Thüringen einen starken Wandel durchlebt. «Früher gab es häufig die Kombination aus Zeugnisübergabe und Abschlussfeier als Schulveranstaltung in der Aula», erklärt Uta Tannhäuser, Geschäftsführerin im Thüringer Landesverband der Schulfördervereine. Etwa seit den 2010er Jahren verstärke sich der Trend, Abschlussbälle als von der Schule getrennte Privatveranstaltungen – oft im großen Rahmen – durchzuführen.
Ebenfalls einschneidende Folgen habe die Corona-Krise gehabt, heißt es von der Landeselternvertretung (LEV): Durch die damalige Zwangspause habe den aktuellen Jahrgängen meist die Erfahrung ihrer Vorgänger gefehlt, was den Umgang etwa mit allseits steigenden Preisen nochmals erschwere.