71 Thüringer Schulen sind für ihre Nachhaltigkeitsprojekte in Erfurt ausgezeichnet worden. Die Schulen zählen nun zu den «Thüringer Nachhaltigkeitsschulen – Umweltschulen in Europa», wie das Umweltministerium mitteilte. Zwei Jahre lang haben sie eigenständig Projekte zur Bildung für nachhaltige Entwicklung umgesetzt.
Sonderpreise für drei Schulen in Thüringen
Drei Schulen erhielten demnach einen Sonderpreis für besonderes Engagement. Schülerinnen und Schüler der Grundschule Friedrich Schiller in Neustadt an der Orla gehen beispielsweise alle zwei Wochen in den Wald, um dort Ökosysteme, biologische Vielfalt und ihre Bedeutung für den Erhalt natürlicher Lebensräume kennenzulernen.
Die Staatliche Gemeinschaftsschule in Grabfeld (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) richtete laut Ministerium einen Dorfgarten mit Streuobstwiese und Gemüsebeeten ein, den Schülerinnen und Schüler auch in den Ferien betreuen. Das Gymnasium Rutheneum in Gera wiederum schaffte einen Erlebnispfad mit elf Stationen entlang der Weißen Elster, mit dem die Menschen das Gewässer erkunden können.
Themen wie Klimaschutz und Ressourcenschonung
Die Schulen wählten zu Beginn des Projektes zwei Themenbereiche aus - etwa Demokratie und Menschenrechte, Klimaschutz, Ressourcenschonung, Ernährung, Mobilität, soziale Gerechtigkeit oder kulturelle Vielfalt. Im Anschluss realisierten sie im Zeitraum von zwei Jahren mindestens ein Projekt in beiden Bereichen.
Zu den Kooperationspartnern des Programms zählen das Thüringer Umweltministerium, das Thüringer Bildungsministerium sowie der Verein Arbeit und Leben Thüringen.
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