Tausende Laufbegeisterte haben wieder den Rennsteig bezwungen: Zur 53. Auflage des GutsMuths-Rennsteiglaufes hatten sich nach Angaben der Organisatoren mehr als 18.800 Läufer und Wanderer für die verschiedenen Strecken angemeldet. Ziel aller Läufe war erneut Schmiedefeld.
Bei den Sportlern am beliebtesten sind die Halbmarathon-Distanz und der Nordic-Walking-Wettbewerb ab Oberhof. Mehr als 10.000 Läufer, Nordic-Walker und Wanderer waren in diesem Jahr bei Nebel und kühlen Temperaturen an den Start gegangen.
Für die Sieger strahlte Sonne im Ziel
Bei Sonnenschein lief der Bielefelder Florian Bochert als Halbmarathon-Sieger in Schmiedefeld ins Ziel. Er brauchte für die rund 21 Kilometer eine Stunde und 14 Minuten. Bei den Frauen siegte die Fuldaerin Nadine Hübel mit einer Stunde und 23 Minuten.
Für die klassische Marathonstrecke ab Neuhaus waren knapp 3.000 gemeldet. Hier holte Leon Schübel den Sieg bei den Männern, bei den Frauen gewann Hannah Schönmuth.
Für die Königsstrecke ab Eisenach mit einer Länge von rund 74 Kilometern gab es den Angaben nach fast 2.200 Anmeldungen. Hier holte erneut Frank Merrbach den Sieg. Bei den Frauen gewann Almut Dreßler-Ahlburg.
Lauf mit Tradition
Der Rennsteiglauf ist laut Veranstaltern Europas größter Crosslauf und für viele ein fester Termin im Kalender. Das Lauf-Event gibt es bereits seit 1973. Der knapp 170 Kilometer lange Rennsteig verläuft in 500 bis fast 1.000 Metern Höhe zwischen Hörschel bei Eisenach und Blankenstein an der thüringisch-bayerischen Grenze. Der Lauf ist benannt nach dem Pädagogen Johann Christoph Friedrich GutsMuths (1759-1839), einem Wegbereiter des modernen Sports.
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