In Eisenach ist der Grundstein für die neue Wartburgarena gelegt worden. Thüringens Bauminister Steffen Schütz (BSW) übergab dazu einen Förderbescheid über rund 6,36 Millionen Euro für energetische Maßnahmen des Projekts. Mit dem Geld soll ein Teil der Kosten für den Umbau des denkmalgeschützten Industriegebäudes «O1» gedeckt werden.
Die Multifunktionsarena entsteht auf dem früheren Gelände des Automobilwerks Eisenach und soll nach jetzigem Stand Ende 2028 fertiggestellt werden. Geplant sind rund 4.000 Plätze. Künftig soll die Halle Heimspielstätte des Handball-Bundesligisten ThSV Eisenach werden. Zudem soll sie für Veranstaltungen sowie Schul- und Breitensport genutzt werden.
Nach Angaben des Ministeriums kostet das Vorhaben insgesamt rund 57 Millionen Euro. Land, Bund und Europäische Union beteiligen sich daran mit voraussichtlich etwa 35 Millionen Euro. Die historische Fassade und Gebäudestruktur des früheren Industriebaues bleiben erhalten, die Arena wird als «Haus im Haus» hinter der bestehenden Fassade errichtet.
Das Gebäude «O1» gehört zum früheren Automobilwerk Eisenach und steht seit 1995 unter Denkmalschutz. Nach dem Ende der Wartburg-Produktion 1991 war das Gelände zunehmend verfallen.
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