Leistungsdruck, Mobbing, familiäre Sorgen, Ängste: Für Jugendliche mit psychischen Belastungen können Apotheken als geschützte Räume ein erstes Hilfsangebot sein. In mehreren Bundesländern gibt es solche Anlaufstellen bereits – auch Thüringen ist nun auf der Landkarte der «Safer space»-Apotheken vertreten. In Erfurt finden junge Menschen in der Altstadt-Apotheke den Angaben zufolge kostenlosen und vertraulichen Erstkontakt auf der Suche nach Hilfe.
«Wir verstehen uns als Brücke zur Hilfe vor Ort», sagte Apothekeninhaberin Anna Lihs zum Start des Angebots. Die Apotheke sei vernetzt mit dem städtischen Jugendamt und verschiedenen Beratungsstellen, die für die jeweiligen Anliegen der Jugendlichen geeignet seien. In die Apotheke könnten die jungen Ratsuchenden anonym und ohne Terminvereinbarung kommen.