Mit einer gemeinsamen Aktionswoche wollen mehrere Bundesländer dazu beitragen, ältere Menschen besser vor Straftaten wie Schockanruf, Trickdiebstahl und Betrug im Internet zu schützen. Beteiligt sind Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen.
Für die laufende Woche sind einer Mitteilung zufolge Veranstaltungen und Aktionen besonders für Menschen ab 50 Jahren geplant. Diese sollten «direkt und persönlich über die perfiden Methoden der Täterinnen und Täter aufgeklärt werden».
Steigende Zahl von Schockanrufen und Betrügen mit Enkeltrick
«Ziel ist es, nicht nur potenzielle Betroffene, sondern auch Familienmitglieder und Bekannte zu sensibilisieren, um den betrügenden Personen das Handwerk zu erschweren», hieß es weiter zur Aktionswoche, die auf Initiative von Sachsen-Anhalt vereinbart wurde.
Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Fälle sogenannter Schockanrufe und Enkeltrickbetrugsdelikte, aber auch von Straftaten des Betrugs im Internet zum Nachteil älterer Menschen wieder massiv, wie es in der Mitteilung hieß. Den Betroffenen entstünden immer höhere Vermögensschäden.
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