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Bühnenfürst in Bronze - Skulptur von Georg II. enthüllt

Georg II. (1826-1914), Herzog von Sachsen-Meiningen, gilt als Wegbereiter für das moderne Regie-Theater. Dafür ehrt in die Stadt in einem Festjahr. / Foto: Jacob Schröter/dpa
Georg II. (1826-1914), Herzog von Sachsen-Meiningen, gilt als Wegbereiter für das moderne Regie-Theater. Dafür ehrt in die Stadt in einem Festjahr. / Foto: Jacob Schröter/dpa

Zum 200. Geburtstag des «Theaterherzogs» ziert ein besonderes Abbild von Georg II. den Theatervorplatz in Meiningen. Die Plastik hat einer der renommiertesten deutschen Künstler geschaffen.

Eine zwei Meter große Bronze-Skulptur ehrt Meiningens «Theaterherzog» Georg II. Die Plastik des Malers und Bildhauers Markus Lüpertz wurde am Samstag in der Südthüringer Theaterstadt enthüllt. Meiningen feiert in diesem Jahr den 200. Geburtstag des kunstsinnigen Regenten unter anderem mit verschiedenen Veranstaltungen und Ausstellungen. 

Lüpertz sei die erste Wahl für den von der Kulturstiftung Meiningen-Eisenach vergebenen Auftrag für die Skulptur gewesen, sagte Stiftungsvorstand Philipp Adlung. «Wir wollten einen Künstler, der Meiningen kennt, der hier gearbeitet hat und ein Faible für das Theater teilt.» 

Theater als Verbindung 

Der 84 Jahre alte Künstler arbeitet schon seit einiger Zeit immer wieder mit dem Staatstheater in Meiningen zusammen, auch aktuell: Dort feierte am Freitagabend eine Version von Richard Wagners Oper «Rheingold» Premiere, bei der er das Bühnen- und Kostümbild verantwortet sowie Regie führt.

Seinen Beinamen «Theaterherzog» erhielt Georg II. von Sachsen-Meiningen (1826-1914), weil er als Wegbereiter für das moderne Regie-Theater gilt. Er krempelte Hoftheater und Hofkapelle um und schuf damit die Voraussetzungen für das spätere europaweit gefeierte Meininger Ensemble.

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