Aktivisten des Bündnisses «Widersetzen» haben mit einer Haustür-Aktion ihren Protest gegen den geplanten AfD-Bundesparteitag in Erfurt begonnen. Sie wollen mit Bürgern ins Gespräch kommen. Vielfach hätten sie Zustimmung zu ihren Positionen erhalten – wenn sie es schafften, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, sagte ein Sprecher des Bündnisses. Er wisse von keinen bedrohlichen Situationen bei der Haustür-Aktion.
Nach Angaben des Bündnisses waren am Samstag etwa 70 Aktivisten im Stadtgebiet unterwegs, um mit Menschen darüber zu sprechen, dass «Widersetzen» den AfD-Bundesparteitag verhindern will. Insgesamt plant das Bündnis, vor dem Parteitag an 60.000 Haustüren in Erfurt zu klingeln. Ziel sei es, um Sympathien für die eigene Position zu werben. Allerdings blieben auch viele Türen verschlossen.