Thüringens in Finanznot geratene Bäder erhalten Unterstützung von Vertretern aus Wirtschaft, Sport, Gesundheitswesen und den Sozialverbänden. Das geht aus einer Mitteilung der Initiative «Bäder in Not» hervor, die vom Heilbäderverband und dem Arbeitskreis der Thüringer Bäder ins Leben gerufen worden ist.
Demnach stellen sich immer mehr Organisationen hinter die Forderungen der Bäder nach finanzieller Unterstützung in Höhe von 30 Millionen Euro jährlich im kommenden Doppelhaushalt für 2026/27.
Aktuell sieht der Entwurf lediglich einen sogenannten Bädertransformationsfonds in Höhe von einer Million Euro vor, während die Bäder in diesem Jahr noch eine Unterstützung in Höhe von 15 Millionen Euro vom Land erhalten haben. Zusätzlich ist derzeit ein künftiger Härtefallfonds im Gespräch, um von der Schließung bedrohte Anlagen im Ernstfall mit Soforthilfen zu retten. Bedroht sind davon nach Angaben der Bäder-Initiative mehrere Einrichtungen in Thüringen.