In der Diskussion um die Kosten für den Betrieb ihrer Hallenbäder erhöhen Thüringens Kommunen und Kreise den Druck auf die Landesregierung. In einem offenen Brief wenden sich 23 Bürgermeister aus den Thüringer Städten - darunter Erfurt, Jena, Gera, Suhl und Weimar - sowie die Landräte der Kreise Nordhausen, Schmalkalden-Meiningen und des Unstrut-Hainich-Kreises an die Fraktionen des Thüringer Landtages. Darin kritisieren sie den aktuellen Haushaltsentwurf des Landes für 2026/27. Der Entwurf sieht für die nächsten beiden Jahre insgesamt 14 Millionen Euro vor - allerdings nur für Kommunen mit weniger als 15.000 Einwohnern, da diese aus Sicht der Landesregierung durch die Kosten des Bäderbetriebs besonders stark belastet sind.
Die Fraktionen von CDU, BSW, SPD und Linke stecken seit Wochen in schwierigen Haushaltsverhandlungen. Die Brombeer-Koalition hat keine eigene Mehrheit im Parlament - es besteht ein Patt zur Opposition von Linke und AfD. Bis zur Weihnachtspause soll der Etat verabschiedet werden.
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