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Thüringen: 213 Abschiebungen in vier Monaten – deutlicher Anstieg gegenüber Vorjahr

Die Landesregierung berichtet von mehr Abschiebungen in diesem Jahr. (Symbolbild) / Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Die Landesregierung berichtet von mehr Abschiebungen in diesem Jahr. (Symbolbild) / Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Thüringen schob in den ersten vier Monaten 213 Menschen ohne Aufenthaltsrecht ab – deutlich mehr als 92 im Vorjahreszeitraum.

Aus Thüringen sind in den ersten vier Monaten 213 Menschen abgeschoben worden, die keine Aufenthaltsberechtigung im Freistaat hatten. Das waren nach Angaben des Migrationsministeriums in Erfurt deutlich mehr als im Vorjahreszeitrum - damals gab es 92 sogenannte zwangsweise Aufenthaltsbeendigungen. 

Es gehe ihr um «Ordnung, Steuerung und eine klare Linie in der Migrationspolitik – das gilt insbesondere auch für Rückführungen», erklärte Migrationsministerin Beate Meißner (CDU). Wer kein Aufenthaltsrecht habe, müsse den Freistaat verlassen, besonders, wenn schwere Straftaten begangen worden seien. «Straffälligkeit darf keinesfalls folgenlos bleiben», so die Ministerin. 

Die Regierung aus CDU, BSW und SPD hatte im vergangenen Jahr eine landeseigene Abschiebungshafteinrichtung in Arnstadt aufgebaut. Dort seien seit August 2025 bis Anfang Juni mehr als 100 ausreisepflichtige Menschen untergebracht worden - im Schnitt für jeweils 18 Tage.

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