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Thüringenforst prüft Gemeinschaftsfirma mit TEAG – Stromprojekte sollen Wiederaufforstung finanzieren

Die Landesforstanstalt soll mit Energieprojekten Geld verdienen. (Archivbild) / Foto: Sven Hoppe/dpa
Die Landesforstanstalt soll mit Energieprojekten Geld verdienen. (Archivbild) / Foto: Sven Hoppe/dpa

Thüringenforst plant mit der kommunalen TEAG Wind-, Solar- und Holzanlagen, um Einnahmen für die Wiederaufforstung durch Trockenheit und Borkenkäfer zu schaffen.

Thüringens Landesforstanstalt soll mit Strom aus Windrädern, Solar- und Holzanlagen ihre Finanzen für die Wiederaufforstung der durch Trockenheit und Borkenkäfer geschädigten Wälder aufbessern. Dafür sei ein starker Partner nötig, sagte Energieminister Tilo Kummer (BSW) in einer Regierungsbefragung im Landtag in Erfurt. Diskutiert werde deshalb die Gründung einer Gemeinschaftsfirma von Thüringenforst und der Thüringer Energie AG (TEAG/Erfurt). Er hoffe, dass die Gremien beider Unternehmen dem Projekt zustimmen.

Thüringenforst ist eine Landesgesellschaft, die TEAG gehört den Thüringer Kommunen. Als ein mögliches Projekt beider Partner nannte Kummer eine Solaranlage auf einem ehemaligen Kali-Bergbaugelände im südthüringischen Merkers. Es gehöre der Landesforstanstalt.

Im Dezember 2025 hatte der Landtag eine Gesetzesänderung beschlossen, die auch Windkraftanlagen im Wald ermöglicht – lange ein Tabu in Thüringen. Letztlich entscheiden die Kommunalparlamente über ihre Bauleitplanung, ob und wo Windräder aufgestellt werden können. Thüringenforst ist eine Anstalt öffentlichen Rechts. Sie bewirtschaftet rund 200.000 Hektar Landeswald in Thüringen.

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