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Weniger Kinder - Geld zum Kita-Erhalt im Haushalt

Von: DieThüringer News
Die Zahl der Kinder, die in Thüringens Kindergärten betreut werden, sinkt. Kita-Schließungen drohen. Das Land will das möglichst verhindern.

In Thüringen sollen überhastete Kindergartenschließungen wegen immer weniger betreuter Kinder möglichst verhindert werden. Dafür sollen Gelder im Landeshaushalt zur Verfügung gestellt werden, sagten die Fraktionsvorsitzenden von SPD, Lutz Liebscher, und Linke, Christian Schaft, im Landtag. Im kommenden Jahr sollen nach ihren Angaben fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um Personal- und Sachkosten in Kindergärten mit weniger als 40 Kindern zu finanzieren. 

Liebscher sprach von einem Kindergarten-Rettungsplan vor allem für Einrichtungen in ländlichen Regionen. 2027 solle dann ein Fonds mit einem Volumen von zwölf Millionen Euro aufgelegt werden. Mit dem Geld sollen Strukturveränderungen in Kindereinrichtungen ermöglicht werden - beispielsweise durch eine Nutzung auch als Treffpunkt für die Bürger von Gemeinden oder Wohngebieten. Liebscher sprach von einer multifunktionalen Nutzung. 

Die Zahl der Mädchen und Jungen in den Thüringer Kitas ist nach Zahlen des Statistischen Landesamtes allein in einem Jahr um rund 5.000 auf etwa 82.000 gesunken. Die Angaben mit einem Rückgang von sechs Prozent basierten auf dem Zeitraum von einem Jahr zum Stichtag 1. März 2025. 

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Grund für die Entwicklung sind die gesunkenen Geburtenzahlen. Inzwischen würden etwa noch so viele Kinder in Kitas betreut wie zuletzt im Jahr 2010.

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