In die Debatte über ein mögliches Verfahren zum Verbot der AfD kommt Bewegung - im Fokus steht der Thüringer Landesverband mit seinem Chef Björn Höcke. Nachdem sich mehrere CSU-Politiker in Bayern offen für ein Verbotsverfahren gegen den Thüringer AfD-Landesverband gezeigt hatten, bringt nun Unionsfraktionschef Jens Spahn den Entzug des passiven Wahlrechts von Höcke ins Spiel.
«Alle reden ja immer über Verbotsverfahren. Wie wär's denn, wenn wir einfach mal ein Verfahren machen und gucken, ob man jemandem extrem Rechtem wie ihm seine aktiven und passiven Wahlrechte abnehmen kann», sagte Spahn im «Focus»-Podcast «Machtmenschen». Das aktive Wahlrecht ist das Recht zu Stimmabgabe bei einer Wahl, das passive Wahlrecht ermöglicht, dass man kandidieren und gewählt werden darf.