SPD-Amtsinhaber Marko Wolfram hat sich nach Einschätzung von Thüringens Parteichef Georg Maier eine gute Basis für die Stichwahl um das Landratsamt in Kreis Saalfeld-Rudolstadt geschaffen. Vor dem Hintergrund des für die SPD schwierigen Bundestrends habe Wolfram ein sehr gutes Ergebnis erzielt, sagte der SPD-Vorsitzende und Innenminister der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt.
In die Stichwahl in zwei Wochen (21. Juni) gehen Wolfram, der am Sonntag beim ersten Wahldurchgang 47,1 Prozent der Stimmen erhielt, und der AfD-Landtagsabgeordnete Thomas Benninghaus mit 40,2 Prozent der Stimmen. Der Kreis im Südosten Thüringens gilt bisher als SPD-Hochburg. Seit seiner Gründung 1994 standen mit Ausnahme von zwei Jahren immer Sozialdemokraten an der Spitze der Kreisverwaltung.