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Dynamo Dresden verpasst Schritt zum Klassenerhalt und verliert 1:2 in Paderborn

Dynamo Dresden liefert Aufstiegsanwärter SC Paderborn lange ein Spiel auf Augenhöhe.  / Foto: Swen Pförtner/dpa
Dynamo Dresden liefert Aufstiegsanwärter SC Paderborn lange ein Spiel auf Augenhöhe. / Foto: Swen Pförtner/dpa

Dynamo Dresden unterliegt beim SC Paderborn 1:2. Vermeij traf, Tigges drehte die Partie – beide Gegentore nach Fehlern von Torwart Tim Schreiber.

Dynamo Dresden hat den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm verlor bei Aufstiegsanwärter SC Paderborn mit 1:2 (0:1) und bleibt damit nur knapp vor der Abstiegszone. 

Vincent Vermeij (32. Minute) hatte die Gäste aus Sachsen verdient in Führung gebracht. Für den Mittelstürmer war es der vierte Treffer innerhalb der letzten vier Spiele und der siebte in dieser Saison. Stefan Tigges (66./85.) drehte die Partie zugunsten der Paderborner. Bei beiden Gegentreffern verschätzte sich Dynamo-Keeper Tim Schreiber beim Herauslaufen und faustete am Ball vorbei. 

Für Dynamo war es erst die zweite Niederlage in diesem Kalenderjahr. Der Aufsteiger aus Sachsen liegt drei Punkte vor Preußen Münster (Platz 16) und vier Punkte vor Holstein Kiel (Platz 17). Beide Mannschaften sind allerdings erst am Sonntag gefordert. 

Krankheitsfall: Stamm muss Startelf ändern

Dynamo-Coach Thomas Stamm konnte nicht zum dritten Mal in Folge dieselbe Elf aufbieten, weil Abwehrchef Thomas Keller krankheitsbedingt ausfiel. Für ihn rückte Friedrich Müller ins Team und kam zu seinem neunten Zweitliga-Einsatz. Obwohl Paderborn vor Anpfiff fast doppelt so viele Punkte auf dem Konto hatte, war Dynamo der Erfolgslauf der vergangenen Wochen anzumerken. 

Die Gäste spielten mutig nach vorn und strahlten vor allem durch Ben Bobzien und Torschütze Vermeij Torgefahr aus. Nach einem Eckball wartete der niederländische Stürmer am langen Pfosten und köpfte nahezu unbedrängt zur Führung ein.

Bobzien trifft nur die Latte

Nach der Pause musste Dresden deutlich mehr verteidigen, kam aber weiter zu seinen Großchancen. Ein Abschluss von Bobzien (54.) klatschte an die Latte, Christoph Daferner (64.) scheiterte an SC-Keeper Dennis Seimen. Trainer Stamm trat angesichts der Chancenverwertung wütend auf einen Stuhl an der Seitenlinie ein. 

Dass SC-Stürmer Tigges fast im Gegenzug zum Ausgleich traf, war der nächste Stimmungs-Killer für den Dynamo-Coach. Torhüter Tim Schreiber, der sich beim Herauslaufen verschätzt hatte, sah nicht gut aus beim Gegentor. Stefano Marino (79.) vergab in der Schlussphase zunächst eine hundertprozentige Chance für die Hausherren, Tigges machte es nach einer Ecke besser.

Unmittelbar vor dem Schlusspfiff segelte ein Freistoß noch einmal in den Paderborner Strafraum, doch Müller köpfte aus kurzer Distanz und spitzem Winkel an den Außenpfosten.

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