Tabellenführer SC Magdeburg hat in der Handball-Bundesliga mit einiger Mühe den nächsten Erfolg eingefahren. Bei Frischauf Göppingen erarbeiteten sich die Elbestädter ein 27:23 (13:14). Bester Werfer war Nationalspieler Lukas Mertens mit neun Toren. Der SCM strebt mit sieben Punkten Vorsprung vor dem ersten Verfolger SG Flensburg-Handewitt weiter der deutschen Meisterschaft entgegen.
Dahinter ist das Rennen um einen Startplatz in der Champions League weiter eng. Dabei rettete Rekordmeister Kiel gegen Eisenach beim 30:30 gerade noch einen Punkt, dürfte mit 17 Minuspunkten aber nur noch Außenseiterchancen haben. Besser machten es Flensburg beim 35:32 in Hannover und Titelverteidiger Füchse Berlin beim 39:26 gegen Leipzig. Mit elf beziehungsweise zwölf Minuspunkten bleiben die zwei Clubs hinter dem SCM die aussichtsreichsten Kandidaten für die Champions League.
Magdeburg entscheidet das Spiel spät
In Göppingen leisteten sich beide Teams zunächst einige Fehlwürfe, nach zehn Minuten waren erst sieben Treffer gefallen (3:4). Magdeburg tat sich gegen die bewegliche Abwehr der Gastgeber schwer und kam nicht wie gewohnt zu Abschlüssen aus sechs Metern. Trotz klarer Nachteile im Torwartspiel konnte der SCM die Partie eng halten und verkürzte nach einem zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstand zur Pause auf nur ein Tor.
Die zweite Halbzeit begann mit Magdeburgs zweiter Torwartparade der Partie und dem Ausgleich durch Matthias Musche zum 14:14 (32.). Der SCM steigerte sich nun in der Abwehr und drehte die Partie beim 16:15 erstmals in seine Richtung. Im Angriff tat sich der Tabellenführer allerdings weiter schwer, so dass Göppingen wieder in Führung ging. Magdeburg lag aber schließlich mit drei Treffern vorn (23:20/53.) und entschied die Partie endgültig.
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten