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Sachsenring empfängt einzigen deutschen MotoGP‑Grand Prix mit neuen Sicherheitsstandards – Marc Márquez Favorit

Der Sachsenring begeistert die Massen. (Archivbild) / Foto: Robert Michael/dpa
Der Sachsenring begeistert die Massen. (Archivbild) / Foto: Robert Michael/dpa

Sachsenring richtet einzigen deutschen MotoGP‑Grand Prix aus. Neue Sicherheitsstandards umgesetzt, Marc Márquez als Favorit, über 250.000 Besucher erwartet.

Ohne deutsche Hoffnungsträger, aber mit zahlreichen Neuerungen und einem klaren Favoriten empfängt der Sachsenring die Motorrad-Weltmeisterschaft zum einzigen Grand Prix auf deutschem Boden. Nach Angaben des Veranstalters ADAC sind alle neuen Sicherheitsstandards umgesetzt, die in der MotoGP seit dieser Saison gelten. Dazu gehören zusätzliche asphaltierte Auslaufbereiche an mehreren Kurven, ein vertieftes Kiesbett in Kurve vier, eine neue Rückführungsroute im sogenannten Omega sowie eine zusätzliche Airfence-Barriere.

Erstmals wird die MotoGP mit größeren Abständen in der Startaufstellung fahren. Die Startreihen sind nun zwölf statt neun Meter voneinander entfernt, der seitliche Abstand wächst von drei auf vier Meter. Die Maßnahme soll Auffahrunfälle nach dem Start verhindern. Sportlich richtet sich der Blick an diesem Wochenende vor allem auf Sachsenring-Spezialist Marc Márquez. Der Ducati-Pilot peilt seinen zehnten MotoGP-Sieg auf dem Kurs an.

Mehr als 250.000 Besucher werden erwartet

Der Sachsenring blickt auf eine fast 100-jährige Geschichte zurück. In den vergangenen Jahren wurden regelmäßig Zuschauerrekorde aufgestellt - und auch diesmal werden wieder mehr als 250.000 Zuschauer erwartet.

Die Fankultur rund um den Grand Prix wurde in diesem Frühjahr in die Sächsische Landesliste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Eine Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis wird für 2027 angestrebt.

Schirmherr ist Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Vor dem Rennen am Sonntag (14.00 Uhr) singt Yvonne Catterfeld die deutsche Nationalhymne.

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