Der VfB Suhl sieht sich nach dem überraschenden Sieg gegen den MTV Stuttgart nicht als Favorit für das Volleyball-Pokalfinale. «Natürlich sind wir sehr stolz darauf. Aber das war ein normales Match. Jeder spricht jetzt natürlich darüber, aber Stuttgart ist immer noch der Favorit», sagte Trainer Laszlo Hollosy. «Jeder erwartet, dass Stuttgart gewinnen muss.»
Am Samstag (16.00 Uhr/Dyn und Sport1) trifft Suhl im Endspiel um den DVV-Pokal erneut auf den Bundesliga-Spitzenreiter aus Schwaben. Am Sonntag setzte sich Suhl überraschend mit 3:2 gegen Stuttgart durch. Dabei holten die Thüringerinnen einen 1:2-Satzrückstand auf.
Für Stuttgart war es die erste Niederlage in der Liga in dieser Saison. «Suhl ist nicht ohne Grund Zweiter und hat zu Hause auch Schwerin und Dresden geschlagen», sagte Stuttgarts Trainer Konstantin Bitter. «Doch das Spiel hatte wenig damit zu tun, was am Samstag passiert.»