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VfB Suhl nach Überraschungssieg gegen Stuttgart nicht als Favorit im DVV-Pokal-Finale in Mannheim

Suhls Trainer Laszlo Hollosy sieht Stuttgart als Favoriten für das Pokalfinale. (Archivbild) / Foto: Monika Skolimowska/dpa
Suhls Trainer Laszlo Hollosy sieht Stuttgart als Favoriten für das Pokalfinale. (Archivbild) / Foto: Monika Skolimowska/dpa

Trotz 3:2-Sieg gegen MTV Stuttgart sieht Trainer Laszlo Hollosy VfB Suhl nicht als Favorit im DVV-Pokal-Finale in der ausverkauften SAP-Arena.

Der VfB Suhl sieht sich nach dem überraschenden Sieg gegen den MTV Stuttgart nicht als Favorit für das Volleyball-Pokalfinale. «Natürlich sind wir sehr stolz darauf. Aber das war ein normales Match. Jeder spricht jetzt natürlich darüber, aber Stuttgart ist immer noch der Favorit», sagte Trainer Laszlo Hollosy. «Jeder erwartet, dass Stuttgart gewinnen muss.»

Am Samstag (16.00 Uhr/Dyn und Sport1) trifft Suhl im Endspiel um den DVV-Pokal erneut auf den Bundesliga-Spitzenreiter aus Schwaben. Am Sonntag setzte sich Suhl überraschend mit 3:2 gegen Stuttgart durch. Dabei holten die Thüringerinnen einen 1:2-Satzrückstand auf.

Für Stuttgart war es die erste Niederlage in der Liga in dieser Saison. «Suhl ist nicht ohne Grund Zweiter und hat zu Hause auch Schwerin und Dresden geschlagen», sagte Stuttgarts Trainer Konstantin Bitter. «Doch das Spiel hatte wenig damit zu tun, was am Samstag passiert.»

Rekordkulisse in Mannheim

In Mannheim erwartet beide Teams eine große Kulisse von 12.000 Fans. Die SAP-Arena ist für ein Finale erstmals ausverkauft. «Es geht darum, welches Team in dieser Halle klarkommt», sagte Bitter. Suhls Kapitänin Roosa Laakkonen räumt ein, noch nie vor so vielen Zuschauern gespielt zu haben: «Deshalb ist es gut, noch ein paar Trainingseinheiten in der Halle zu haben.»

Am Freitag reist das Team aus Thüringen nach Mannheim. «Die Wolfsgrube in Suhl ist der beste Ort für uns, um die Batterien aufzuladen», sagte Hollosy. Bereits die vergangenen Wochen hatte der Trainer das Team auf die beiden Duelle mit Stuttgart ausgerichtet. «Das Wichtigste ist, dass die Spielerinnen an das System glauben. Und das funktioniert bisher sehr gut.»

Suhl steht zum fünften Mal im Pokalfinale. Gleich bei der ersten Teilnahme 2008 holte man den Titel. Die folgenden Finals 2010, 2011 und 2014 verlor das Team aus Thüringen. Das Finale findet zum letzten Mal in Mannheim statt. Im kommenden Jahr zieht das Event nach Köln um.

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