In Thüringen mahnen Experten zur Vorsicht im Umgang mit Wölfen, nachdem eine Frau in Hamburg nach Behördenangaben von einem verletzt wurde. Wölfe könnten auf ihren Wanderungen auch Ortschaften oder Stadtrandgebiete durchqueren, teilte das Umweltministerium auf Nachfrage mit. Sichtungen in Siedlungsnähe seien bislang im Freistaat eher sporadisch, aber nicht ausgeschlossen. Das Kompetenzzentrum Wolf, Biber, Luchs (KWBL) nehme derartige Meldungen daher sehr ernst, hieß es.
Ganz entscheidend sei das richtige Verhalten: Menschen sollten sich einem Wolf unter keinen Umständen nähern – auch dann nicht, wenn das Tier ruhig oder neugierig wirkt. Wer einen Wolf in der Nähe von Siedlungen oder Menschen sieht, sollte umgehend das Kompetenzzentrum informieren, hieß es. Das Bürgertelefon sei täglich unter der Nummer 0361/573 941 941 von 8.00 bis 17.00 Uhr erreichbar – auch an Sonn- und Feiertagen.