In Thüringens Wäldern besteht derzeit frühjahrsbedingt eine mittlere bis hohe Waldbrandgefahr. Wie aus einer Übersicht der Landesforstanstalt hervorgeht, gilt die zweithöchste Warnstufe vier für hohe Gefahr vor allem in Ostthüringen, in Teilen Nordthüringens und im Raum Heldburg in Südthüringen. In den meisten anderen Regionen gilt die Warnstufe drei für mittlere Waldbrandgefahr, eine Ausnahme bilden Teile des Thüringer Waldes mit niedriger Brandgefahr (Stufe zwei).
Es gibt fünf Waldbrandwarnstufen. Bei sehr geringer und geringer Gefahr (Stufen eins und zwei) gelten keine Einschränkungen für Waldbesucher, die Warnstufe drei dient der verstärkten Information von Wanderern und Spaziergängern. Ab der Warnstufe vier können die Forstämter etwa öffentlich zugängliche Grillplätze und Feuerstellen sperren. Bei der höchsten Stufe fünf steht die Sperrung der gefährdeten Waldgebiete an.
Vertrocknete Äste und Laub können Feuer fangen
Seit dem 1. März veröffentlicht die Landesforstanstalt Thüringenforst wieder täglich Waldbrandgefahrenstufen. Das Frühjahr gilt als Jahreszeit mit erhöhter Brandgefahr, da die Waldböden dann noch mit vertrocknetem Laub, Ästen und Zweigen bedeckt sind und noch nicht überall frisches, feuchtes Grün sprießt.
In den nächsten Tagen könnte die Waldbrandgefahr in Thüringen wieder abnehmen. Nach einem Temperatursturz sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vereinzelt Gewitter mit Graupel und Sturmböen möglich, in den Hochlagen des Thüringer Waldes kann es zudem Schneeschauer geben.
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