Sonnenbrille statt Regenschirm: Mit 200 Stunden hat sich die Sonne im März in Thüringen außergewöhnlich oft und lang gezeigt. Das geht aus einer ersten Auswertung des Deutschen Wetterdienstes hervor. «Somit wurde die Marke von 200 Sonnenstunden in den letzten 5 Jahren zum dritten Mal überschritten.» Dafür fiel wenig Niederschlag. Die Messungen der Meteorologen ergaben gerade einmal 30 Liter pro Quadratmeter - mehr als 20 Liter weniger als eigentlich üblich.
Die Temperaturen fielen insgesamt mild aus: 5,7 Grad. Der von den Meteorologen als Referenzperiode herangezogene Zeitraum 1961-1990 gibt für den März im Schnitt nur 2,8 Grad her. Im Bundesvergleich sei Thüringen dennoch das zweitkälteste Bundesland gewesen, hieß es. Kühler war es im Schnitt nur in Bayern.
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