Die Finanzzusage für den Ausbau der Mitte-Deutschland-Verbindung durch Thüringen soll trotz Amtswechsels im Bundesverkehrsministerium Bestand haben. «Das ist eine politische Vereinbarung, die aus meiner Sicht uneingeschränkt gilt», sagte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Christian Hirte, der Deutschen Presse-Agentur.
Er habe keinen Zweifel daran, dass die Finanzierungszusage für die West-Ost-Bahntrasse, bei der es seit Jahren um Ausbau und Elektrifizierung geht, umgesetzt werde. Es gebe nach der Entlassung von Patrick Schnieder als Bundesverkehrsminister und der Berufung von Steffen Bilger (beide CDU) keine Abstriche an dem, was zugesagt sei, sagte Hirte.
Als Thüringer sei ihm der Ausbau der Schienentrasse wichtig, so Hirte, der aus Bad Salzungen stammt. Konkret geht es um die Strecke zwischen Weimar, Jena, Gera und Gößnitz - Investitionen im dreistelligen Millionenbereich sind nötig. Hirte war beim Amtswechsel an der Spitze des Bundesverkehrsministeriums nach eigenen Angaben zunächst auch entlassen und dann von Bilger als parlamentarischer Staatssekretär erneut berufen worden.