Rund sieben Monate nach dem Insolvenzantrag kann die in mehreren Bundesländern tätige Hotelgruppe Arcona aufatmen. Die Gläubiger stimmten in allen Verfahren den Insolvenzplänen der betroffenen Hotel-Betriebsgesellschaften ohne Gegenstimme zu, wie das Unternehmen am Donnerstag in Rostock mitteilte. «Wir sind froh, dass uns unsere Partner auch in dieser schwierigen Phase die Treue gehalten haben und wir so den Weg der Eigenverwaltung gehen konnten», sagte Alexander Winter, Geschäftsführer der arcona Hotels & Resorts. Das Amtsgericht Rostock hatte am Mittwoch zu einer Gläubigerversammlung geladen.
Arcona betreibt unter anderem Vier- und Fünfsterne-Hotels in Weimar (Thüringen), auf Sylt (Schleswig-Holstein) sowie mehrere Hotels auf Rügen und Usedom. Standorte sind zudem Österreich (Kitzbühel) und Mallorca. Für alle deutschen Betriebe hatte das Unternehmen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Bei dieser Insolvenzvariante behält die Geschäftsführung weiterhin die Kontrolle.