Vor dem Hintergrund der teils problematischen Smartphonenutzung vieler Jugendlicher fordert der Leiter der Thüringer Landesvertretung der Krankenkasse DAK Gesundheit, Marcus Kaiser, eine andere Schwerpunktsetzung bei den Lehrplänen. Es müsse ein Schulfach geben, in dem Schüler zum verantwortungsvollen Umgang mit Medien, aber auch anderen, alltäglichen Dingen befähigt würden. «Gesunde Ernährung, Körperbilder, Medien, all das, eine Stunde die Woche», sagte Kaiser in Erfurt.
Viele junge Menschen könnten nach dem Ende ihrer Schulzeit weder ein Bankkonto eröffnen, noch einen Mietvertrag abschließen noch die Risiken von Finanzierungsmodellen überblicken, sagte Kaiser. Zusätzlich sei ihr Umgang mit Medien häufig nicht verantwortungsvoll.