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Kretschmer eröffnet Agra in Leipzig und verteidigt ostdeutsche Landwirtschaft

Die Agra in Leipzig gilt als wichtiger Treffpunkt der Landwirtschaft in Ostdeutschland. / Foto: Jan Woitas/dpa
Die Agra in Leipzig gilt als wichtiger Treffpunkt der Landwirtschaft in Ostdeutschland. / Foto: Jan Woitas/dpa

Mit klarem Bekenntnis zur Landwirtschaft eröffnet Michael Kretschmer die Agra in Leipzig und warnt vor Benachteiligungen ostdeutscher Betriebe bei EU-Förderungen.

Mit einem klaren Bekenntnis zur Landwirtschaft hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer die Agrarmesse Agra in Leipzig eröffnet. «Die Landwirtschaft ist das wirtschaftliche Herz unserer ländlichen Räume», sagte der CDU-Politiker und Schirmherr zum Auftakt der viertägigen Ausstellung.

Die Messe gilt als einer der wichtigsten Treffpunkte der Branche in Ostdeutschland. Bis Sonntag werden auf dem Leipziger Messegelände Technik, Tiere und Entwicklungen der Agrarwirtschaft präsentiert.

Fokus auf Förderung und Struktur

Kretschmer betonte die Bedeutung der Betriebe für Versorgung und regionale Wirtschaft. «Zwischen Tradition und Hightech sichern unsere Betriebe und die vielen Beschäftigten nicht nur die Ernährungssouveränität, sondern sorgen auch für regionale Wertschöpfung», sagte er.

Zugleich positionierte sich der Regierungschef in der Debatte um die künftige EU-Agrarförderung. Diese dürfe «nicht zu Lasten der ostdeutschen Landwirtschaft gehen». Die Branche im Osten sei durch größere Betriebe und genossenschaftliche Strukturen geprägt, die in bisherigen EU-Plänen benachteiligt würden.

Besuch aus Brüssel

Auf der Messe werden neben Landtechnik und Tierzucht auch agrarpolitische Themen diskutiert. Erwartet wird unter anderem EU-Agrarkommissar Christophe Hansen, der bei einem öffentlichen Forum zur Zukunft der europäischen Agrarpolitik sprechen soll.

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