Sachsen-Anhalt und Thüringen stehen einer neuen Prognose zufolge vor besonders starken Einbrüchen beim Arbeitskräfteangebot. In Regionen wie Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg und Nordthüringen könnte die Zahl der Erwerbspersonen bis 2045 um mindestens ein Fünftel sinken. Das geht aus einer neuen Untersuchung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor.
Demnach zählen diese Regionen zu den bundesweit am stärksten betroffenen Gebieten. Auch die Altmark in Sachsen-Anhalt wird mit ähnlich deutlichen Rückgängen genannt.
Während die Zahl der Erwerbspersonen in Deutschland insgesamt nahezu stabil bleibt und nur leicht um rund 0,5 Prozent auf etwa 43,3 Millionen sinken dürfte, verschärfen sich die regionalen Unterschiede deutlich. In mehr als der Hälfte der 96 untersuchten Regionen wird ein Rückgang erwartet.