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Thüringen verliert 11.400 Jobs – höchstes Minus bundesweit

Die Zahl der Erwerbstätigen sank in Thüringen zum dritten Mal in Folge. (Symbolbild) / Foto: Arne Dedert/dpa
Die Zahl der Erwerbstätigen sank in Thüringen zum dritten Mal in Folge. (Symbolbild) / Foto: Arne Dedert/dpa

Während bundesweit die Beschäftigung stabil bleibt, verliert Thüringen besonders viele Arbeitsplätze. Wie sich der Trend seit 2022 entwickelt hat.

In Thüringen ist im vergangenen Jahr die Zahl der Erwerbstätigen erneut gesunken. Mit einem Minus von 1,1 Prozent zum Vorjahr verzeichnete Thüringen den höchsten Rückgang aller Bundesländer, wie aus Zahlen des Statistischen Landesamtes hervorgeht. 

2025 ging demnach die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahr um weitere 11.400 Menschen auf im Schnitt rund 1,004 Millionen zurück. Bereits 2024 sei die Zahl im Freistaat um 8.100 Personen zurückgegangen. Deutschlandweit blieb die Zahl der Erwerbstätigen 2025 dagegen stabil. 

Langfristiger Trend

Damit sank die Zahl der Erwerbstätigen im Freistaat zum dritten Mal in Folge. 2023 war der Rückgang noch moderat, 2024 und 2025 seien die Verluste deutlich höher ausgefallen. Zuletzt sei die Zahl der Erwerbstätigen in Thüringen nur im Jahr 2022 infolge der Erholung nach der Coronakrise gestiegen. Seitdem sei sie bis 2025 um insgesamt 2,1 Prozent zurückgegangen.

Die Hälfte aller Bundesländer wies im Jahr 2025 verglichen mit dem Vorjahr niedrigere Erwerbstätigenzahlen auf. In Thüringen fiel der Rückgang am höchsten aus, gefolgt vom Saarland mit Minus 0,9 Prozent und Sachsen mit Minus 0,7 Prozent. 

Stabile oder zunehmende Erwerbstätigenzahlen verzeichneten acht Bundesländer, wobei der Zuwachs in Hamburg mit einem Plus von 0,9 Prozent am größten war.

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