Thüringens Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen, Joachim Leibiger, sieht die Schulen des Landes aktuell nicht ausreichend aufgestellt für den gesetzlichen Anspruch auf inklusive Beschulung. Zwar habe es in den vergangenen Jahren entscheidende Fortschritte gegeben. Aber: «Wir sind noch nicht so weit, dass wir komplett inklusive Beschulung machen können.»
In Thüringens Großstädten Jena und Erfurt gebe es sehr gut inklusiv arbeitende Schulen. In anderen Landesteilen gebe es jedoch häufig Beschwerden der Eltern über Schwierigkeiten, sagte Leibiger, der auch Vorsitzender des Ombudsrats für inklusive Bildung in Thüringen ist. Die unabhängige Anlaufstelle für Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf nimmt Beschwerden und Anliegen entgegen.