Eine wegen des Todes ihres neugeborenen Kindes angeklagte Frau leidet laut einem Gutachten an einer schweren Persönlichkeitsstörung. Bei der 38-Jährigen sei eine Borderlinestörung mit hoher Sicherheit zu diagnostizieren, sagte die Fachärztin für forensische Psychiatrie, Dr. Barbara Werneburg, vor dem Landgericht Erfurt.
In dem Verfahren muss sich die Angeklagte wegen Totschlags verantworten. Sie hatte im Oktober 2023 im Weimarer Land allein in der heimischen Badewanne ein Mädchen zur Welt gebracht, das dann laut Staatsanwaltschaft im Wasser ertrank und erstickte.