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Nach Urteil: Linke fordert rasche Rückführung von Maja T.

Nach Urteil: Linke fordert rasche Rückführung von Maja T.
Maja T. soll acht Jahre ins Gefängnis. / Foto: Denes Erdos/AP/dpa
Von: DieThüringer News
Die aus Jena stammende Person wurde zu acht Jahren Haft verurteilt. Aus Sicht der Linken in Thüringen muss sie nun schnell zurückgebracht werden.

Nach dem Urteil gegen die non-binäre Person Maja T. in Budapest fordert die Linke in Thüringen eine rasche Rücküberstellung nach Deutschland. Die aus Jena stammende T. sei unrechtmäßig nach Ungarn ausgeliefert worden und müsse zum Haftantritt so schnell wie möglich zurückgebracht werden, teilte die Landtagsfraktion mit. T. wurde zuvor in Ungarn wegen Angriffen auf mutmaßliche Rechtsextremisten zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt. 

Die Linke-Abgeordnete Katharina König-Preuss sprach von einem «politischen Schauprozess». T. sei zuvor in Isolationshaft festgehalten worden und habe gesundheitliche Schäden davongetragen. Der Landesregierung warf sie vor, zu diesen Vorgängen geschwiegen zu haben. «Die guten und freundschaftlichen Kontakte zum ungarischen Regime waren letztlich wichtiger als die Grundrechte und die Gesundheit einer aus Thüringen stammenden Person.»

Das erstinstanzliche Urteil ist noch nicht rechtskräftig, dagegen kann noch berufen werden. Es stellt die Straftatbestände der versuchten lebensbedrohenden Körperverletzung sowie der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung fest. Die Strafe könne nicht zur Bewährung ausgesetzt werden, sagte der Richter. Die Staatsanwaltschaft hatte 24 Jahre Gefängnis verlangt, die Verteidigung einen Freispruch.

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