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Stiftung »Welt der Versuchungen« hofft auf Bundesgelder für geplantes Ausstellungshaus in Erfurt

Schon mehrere Ausstellungen, in denen etwa anhand von Kunstwerken wissenschaftliche Perspektiven auf das Thema Sucht verhandelt wurden, hat die Stiftung organisiert. (Archivbild)  / Foto: Hannes P Albert/dpa
Schon mehrere Ausstellungen, in denen etwa anhand von Kunstwerken wissenschaftliche Perspektiven auf das Thema Sucht verhandelt wurden, hat die Stiftung organisiert. (Archivbild) / Foto: Hannes P Albert/dpa

Die Stiftung Welt der Versuchungen setzt sich politisch für die zugesagten Bundesmittel für ihr geplantes Ausstellungshaus in Erfurt ein; der Bund streicht 20 Millionen.

Die Vorstandschefin der Stiftung Welt der Versuchungen hat Hoffnung, doch noch Bundesgelder für das geplante, in seiner Form einzigartige Ausstellungshaus der Stiftung in Erfurt zu erhalten. «Es gibt die Möglichkeit, bis zum Herbst über einen parlamentarischen Beschluss die Entscheidung zu revidieren. Dafür setzen wir uns jetzt ein und machen viel politische Arbeit», erklärte Susanne Rockweiler auf Anfrage. 

Zuvor war bekanntgeworden, dass der Bund die vor einigen Jahren für das Projekt zugesagten 20 Millionen Euro doch nicht zur Verfügung stellt, wie die «Thüringer Allgemeine» berichtete. Inzwischen hat auch das Thüringer Gesundheitsministerium, das die Stiftung fördert, bestätigt, dass die Gelder nicht wie angenommen im Haushaltsentwurf für 2027/28 des Bundesministeriums für Gesundheit eingestellt seien. Hintergrund seien Sparvorgaben. 

Noch Anfang dieses Jahres war die Stiftung von einem Baubeginn in diesem Jahr ausgegangen. Das geplante Ausstellungshaus am Rande der Erfurter Altstadt soll laut Stiftung ein einzigartiger Ort werden, der neue Ansätze zur Suchtprävention mit Kunst und Wissenschaft kombiniert. Bislang hat die Stiftung verschiedene Ausstellung etwa zum Thema Social Media und Cannabis konzipiert, die in Erfurt in angemieteten Räumen zu sehen waren. Beide Ausstellungen sollen laut Rockweiler in einigen Monaten auch in Mecklenburg-Vorpommern und Bremen gezeigt werden.

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