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Erfurt: Polizei setzt vereinzelt Gewalt bei Protesten gegen AfD-Bundesparteitag ein

Polizei musste bei Protesten gegen AfD-Parteitag vereinzelt auch Gewalt einsetzen (Illustration)  / Foto: Michael Reichel/dpa
Polizei musste bei Protesten gegen AfD-Parteitag vereinzelt auch Gewalt einsetzen (Illustration) / Foto: Michael Reichel/dpa

Bei Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt setzte die Polizei vereinzelt Schlagstock, Pfefferspray und körperliche Gewalt ein; die meisten Aktionen blieben friedlich.

Die Polizei hat bei den Protestaktionen gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt vereinzelt mit Zwang auf Durchbruchsversuche bei Absperrungen oder Tätlichkeiten reagiert. Die Vorfälle vom Samstag würden analysiert, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag auf Anfrage in Erfurt. Bei einer Blockade der Autobahn A 71 bei Erfurt durch Aktivisten habe es einen Schlagstockeinsatz gegeben. Videos dazu lägen vor. 

Mehrfach sei Pfefferspray eingesetzt worden, wenn Beamte von Demonstranten stark bedrängt worden seien, so der Sprecher. Beim Versuch von Demonstranten, eine Absperrung im Ortsteil Frienstedt zu durchbrechen und Polizisten anzugreifen, hätten Einsatzkräfte körperliche Gewalt einsetzen müssen. Insgesamt seien die Demonstrationen und Protestaktionen gegen den AfD-Bundesparteitag jedoch weitgehend friedlich verlaufen, bekräftigte der Polizeisprecher. 

Die Polizei nannte erneut mehr als 31.000 Teilnehmer an den Demonstrationen, Kundgebungen und Sitzblockaden. Die Bündnisse «Widersetzen» und «Zusammenstehen» als Organisatoren sprechen von etwa 50.000 Menschen, die sich beteiligten und bundesweit anreisten.

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