In Thüringen sind 1.300 Sirenen noch nicht digital steuerbar. Das gab Innenminister Georg Maier in Erfurt bekannt. In den vergangenen Jahren sei die Zahl der digital gesteuerten Sirenen deutlich gesteigert worden, sagte der SPD-Politiker. Inzwischen gebe es 818 digital angesteuerte Sirenen. «Wir werden weiter an dieser Aufgabe arbeiten», sagte er.
Mehr investieren
Nach Angaben des Innenministeriums wurden seit 2021 rund 2,57 Millionen Euro Bundesmittel und 1,4 Millionen Euro Landesmittel in die Technik investiert. «Wir haben im letzten Jahr so viel investiert wie noch nie in den Katastrophenschutz», sagte Maier. Es habe ein Umdenkprozess stattgefunden.
Am 11. September ist der bundesweite Warntag. An dem Tag sollen um 11 Uhr Sirenen heulen und Warnungen auf die Smartphones der Menschen geschickt werden. Damit werden die Warnsysteme in Deutschland für den Ernstfall getestet. Gegen 11.45 Uhr erfolgt eine Entwarnung. Neu ist laut Maier, dass auch über DAB+-Radios automatische Warnmeldungen verbreitet würden.