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Nach Zalando-Aus in Erfurt: Linke fordert neue Kriterien für Wirtschaftsförderung

Im Thüringer Landtag haben Abgeordnete über Lehren aus der geplanten Schließung des Zalando-Standorts in Erfurt diskutiert.  / Foto: Martin Schutt/dpa
Im Thüringer Landtag haben Abgeordnete über Lehren aus der geplanten Schließung des Zalando-Standorts in Erfurt diskutiert. / Foto: Martin Schutt/dpa

Thüringer Linke verlangt nach Schließung des Zalando-Logistikzentrums in Erfurt transparente Rückzahlungs-, Standorttreue- und Nachweisklauseln.

Angesichts der geplanten Schließung des Zalando-Logistikzentrums in Erfurt hat die Thüringer Linke-Fraktion ein Umdenken bei Kriterien zur Förderung von Firmenansiedlungen gefordert. Wirtschaftsförderung müsse für die da sein, «die die Wirtschaft mit ihrer Hände Arbeit am Laufen halten», sagte Linke-Fraktionschef Christian Schaft im Landtag in Erfurt. Dies seien die Beschäftigten. «Wirtschaftsförderung muss gute Arbeit fördern.» 

Seine Fraktion hatte eine Sondersitzung des Parlaments beantragt, um über Lehren aus dem Aus des Erfurter Zalando-Standorts zu diskutieren. In ihrem Antrag schlägt die Linke unter anderem vor, staatliche Förderung künftig standardmäßig mit transparenten Rückzahlungs-, Standorttreue- und Nachweisklauseln zu verknüpfen. 

«Wie lange wollen wir eigentlich noch Steuergeld für Konzerne wie Zalando ausgeben, die ein paar Jahre später alles stehen und liegen lassen, sich aus dem Staub machen, leere Fabrikhallen und zerstörte Biografien hinterlassen», fragte Schaft in seiner Rede im Parlament.

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