Thüringen kann in diesem Jahr mit staatlichen Finanzspritzen von rund 130 Millionen Euro Investitionen unterstützen. Jeweils die Hälfte des dreistelligen Millionenbetrages sei für die Erweiterung oder Ansiedlung von Unternehmen sowie für Infrastrukturprojekte vorgesehen, teilte das Wirtschaftsministerium in Erfurt auf Anfrage mit. Die Regeln für die Vergabe der Fördergelder sollen verändert werden, sagte ein Ministeriumssprecher.
Eine bessere Unterstützung solle es für Unternehmensgründer geben. Vorgesehen sei, dass staatliche Zuschüsse bereits bei Investitionen der Gründer von 50.000 Euro gewährt werden. Die Mindestinvestitionssumme, die bisher gilt, werde damit halbiert. Vorgesehen sei außerdem, dass auch die Anschaffung gebrauchter Wirtschaftsgüter mit einem Zuschuss bedacht werden kann. Das sei bisher unmöglich.