Die Thüringer Ministerpräsidentenwahl kann für die Koalition aus CDU, BSW und SPD zur Zitterpartie werden. Im ersten Wahlgang tritt nach der nun vorliegenden Einladung zur Landtagssitzung an diesem Donnerstag (12. Dezember) CDU-Fraktionschef Mario Voigt für die sogenannte Brombeer-Koalition an - er hat keinen Gegenkandidaten. Laut Verfassung ist in den ersten beiden Durchgängen bei der Wahl des Regierungschefs eine absolute Mehrheit nötig, über die Voigts Koalition nicht verfügt.
Im dritten Wahlgang reicht Voigt die relative Mehrheit, über die seine Koalition verfügt. Gewählt ist dann, wer die meisten Stimmen bekommt.
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