Der geschäftsführende Umweltminister von Thüringen, Bernhard Stengele, findet harte Worte für die Beteiligten im Ringen um Koalitionsgespräche für eine Landesregierung. Besonders gegenüber der Thüringer BSW-Chefin Katja Wolf fällt sein Urteil harsch aus: «Sie wollte auf dem kürzesten Weg als Ministerin in Regierungsverantwortung kommen, dafür hat sie sich bereitwillig in die Gefolgschaft von Sahra Wagenknecht begeben.»
Wolf müsse sich von Sahra Wagenknecht - der BSW-Bundesvorsitzenden - emanzipieren. «Das ist sie dem Freistaat schuldig», so Stengele, dessen Partei nach der Landtagswahl am 1. September aus dem Landtag ausgeschieden ist.