Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) hat eine stärkere Beteiligung der Bundesländer bei den geplanten Reformen in Deutschland verlangt. Vor der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warnte er nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Focus» vor einem Alleingang des Bundes. «Die Länder gehören mit an den Tisch», sagte er.
Die Bundesländer seien viel zu oft in einer Sandwich-Position. Der Bund definiere die Standards, die Kommunen müssten umsetzen und die Länder den Großteil finanzieren. «Das ist nicht mehr zukunftsfähig», so Voigt.
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