Staubtrockener Wald und unwegsames Gelände - diese unheilvolle Kombination hat es den Einsatzkräften auf der Saalfelder Höhe schwer gemacht, das Wasser zu den Brandherden zu bringen. Betroffen war Wald der Stadt Saalfeld sowie die Flächen mehrerer Privateigentümer. Diese seien «grundsätzlich zuständig» für die Versorgung mit ausreichend Löschwasser und die Waldbrandprävention auf ihren Waldflächen, sagte Karsten Utterodt, Vorsitzender des Thüringer Feuerwehrverbandes, der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt.
«Es kostet Geld, wir wissen das, aber es ist denen ihr Wald. Das kann man nicht auf die Allgemeinheit umlegen. Wir helfen natürlich dann, wenn es brennt, klar», so der Verbandsvorsitzende.