Die AfD hat in Erfurt ihren zweitägigen Parteitag beendet. Zum Abschluss wurden Beschlüsse zur Änderung der Satzung und Finanzordnung der Partei gefasst.
AfD-Co-Chef Tino Chrupalla sagte in seiner Schlussrede, nach diesem Bundesparteitag müsse sich die AfD auf die anstehenden Wahlkämpfe konzentrieren. «Wir müssen endlich aus der Opposition in die Regierung kommen», rief er den Delegierten zu. Man wolle «dieses Land wieder vom Kopf auf die Füße stellen». Der volle Fokus liege auf den bevorstehenden Landtagswahlen, sagte Co-Chefin Alice Weidel. «Wir werden regieren.» Im September werden in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin die Landesparlamente neu gewählt.
Kurz vor dem Ende des Parteitages verfehlte ein Antrag die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit, wonach AfD-Abgeordnete von dem Geld, das sie von staatlicher Seite für ihre Tätigkeit erhalten, künftig 500 Euro pro Monat an die Partei abtreten müssen, wenn sie kein Wahlkreisbüro einrichten.
Der rheinland-pfälzische AfD-Landesvorsitzende Sebastian Münzenmaier hatte zuvor dafür geworben: Zehntausende von Ehrenamtlern buckelten für die Partei «und dann haben wir Mandatsträger, die sich die Taschen voll machen und nicht mal ein Wahlkreisbüro eröffnen», sagte er.
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