loading

Nachrichten werden geladen...

Veröffentlicht mit CMS publizer®

Startschuss für Bürgerräte in Thüringen

Staatskanzleichef Stefan Gruhner (CDU) sieht in den Bürgerräten eine neue politische Kultur. (Archivbild) / Foto: Martin Schutt/dpa
Staatskanzleichef Stefan Gruhner (CDU) sieht in den Bürgerräten eine neue politische Kultur. (Archivbild) / Foto: Martin Schutt/dpa

Bürgerräte sollen in Thüringen das Vertrauen in die Demokratie stärken. 10.000 Menschen waren für eine Mitwirkung angeschrieben worden, 600 meldeten sich zurück, 200 machen nun mit.

In Thüringen fällt der Startschuss für die Arbeit der neuen Bürgerräte. In dieser Woche sind vier Auftaktveranstaltungen geplant, wie Staatskanzleichef Stefan Gruhner (CDU) mitteilte. Nach Erfurt am Dienstagabend folgen in dieser Woche Ebeleben, Eisenach und Gera. 

Die Bürgerräte sind ein zentrales Projekt der Brombeer-Landesregierung aus CDU, BSW und SPD, um das Vertrauen in die Demokratie und politische Entscheidungen zu stärken. Insgesamt 200 arbeiten aktiv in den Gremien mit.

Niedrige Rückmeldungsquote

Zunächst waren 10.000 Menschen angeschrieben worden. Interesse bekundete eine niedrige Prozentzahl. 600 Menschen hätten sich seit Mitte Februar dafür registriert, sagte Gruhner. Davon seien 200 Menschen ausgelost worden, die in den vier regionalen Gremien mitarbeiten. Die Aktiven in den Bürgerräten stehen laut Staatskanzlei nach Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Migrationshintergrund und regionaler Herkunft repräsentativ für die Thüringer Bevölkerung.

An welchen Themen sie arbeiten und welche Fachleute sie dabei einbeziehen wollen, entscheiden die Bürgerräte selbst. Ein Thema lautet «Frieden und Diplomatie». Dies sei zwar ein außenpolitisches Thema, sagte Gruhner. Es greife aber auch in den Lebensalltag der Menschen in Thüringen ein. Die Friedensfrage war vor allem für das BSW beim Einstieg in die Regierung wichtig gewesen.

Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten