CDU, BSW und SPD steuern in Thüringen auf Koalitionsverhandlungen zu. Offen ist aber, wie die drei Parteien zu Mehrheitsentscheidungen im Landtag kommen wollen.
Die Linke stehe zu ihrer Verantwortung für Thüringen, aber es werde keinen Automatismus bei der Mehrheitsbildung geben, sagte die Vorsitzende der Linke, Ulrike Grosse-Röthig, der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. «Eine mögliche Brombeer-Koalition hat offensichtlich ein Mehrheitsproblem.»
Die drei Parteien CDU, BSW und SPD, die derzeit die Chancen für eine Koalition ausloten, verfügen im Land über 44 von 88 Stimmen - damit fehlt mindestens eine Stimme für Entscheidungen über Anträge und Gesetze im Parlament.