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Tritschler neuer AfD-Vize – Weidel-Mann setzt sich durch

Neues Mitglied im AfD-Bundesvorstand ist Sven Tritschler aus Nordrhein-Westfalen.  / Foto: Katharina Kausche/dpa
Neues Mitglied im AfD-Bundesvorstand ist Sven Tritschler aus Nordrhein-Westfalen. / Foto: Katharina Kausche/dpa

Mit 50,7 Prozent zieht Tritschler aus NRW als AfD-Vize in den Vorstand ein. Welche Rolle Weidel dabei spielte und warum Kay Gottschalks Parolen nicht zündeten.

In der zweiten Reihe des AfD-Parteivorstandes gibt es Bewegung. Die Delegierten wählten beim Bundesparteitag in Erfurt Sven Tritschler aus Nordrhein-Westfalen zu einem von insgesamt drei stellvertretenden Vorsitzenden. Tritschler, der mit 50,7 Prozent knapp die notwendige Mehrheit erzielte, war von der Parteivorsitzenden, Alice Weidel, als stellvertretender Vorsitzender vorgeschlagen worden.

Kay Gottschalk, der finanzpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion ist, hatte in seiner Bewerbungsrede mit Sprüchen wie «Remigration löst viele Probleme» und Forderungen nach Änderungen «am Charakter und an der Geisteshaltung dieses Landes» vergeblich versucht zu punkten. Der Bundestagsabgeordnete, der dem alten Bundesvorstand als Stellvertreter angehörte und ebenfalls aus NRW ist, erhielt rund 36 Prozent.

Tritschler attackierte Gottschalk hart, allerdings ohne ihn namentlich zu nennen. Er wetterte gegen Opportunisten und «Umfaller». Tritschler sagte: «Gerade jetzt an der Schwelle zur Macht» müsse gelten, «unser Volk ist nicht verhandelbar». Die AfD lasse sich nicht verbiegen.

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