Die Thüringer BSW-Chefin Katja Wolf geht davon aus, dass ihre Partei die Landesregierung mit CDU und SPD fortsetzen wird. Man arbeite vertrauensvoll zusammen, sagte Wolf dem MDR. Den Vorschlag von BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht lehnte sie ab. Wagenknecht ist für das Modell eines «überparteilichen» Regierungschefs, der auch unter Einbeziehung der AfD mit wechselnden Mehrheiten regieren könnte.
Das BSW will seine interne Auseinandersetzung um seine Regierungsbeteiligung in Thüringen auf einem Sonderparteitag klären. Nun werde ein Termin und ein Ort gesucht, erläuterte Wolf. Der BSW-Landesvorstand hatte am Montagabend beschlossen, dem Beschluss des BSW-Bundesvorstandes, aus der Thüringer Regierungskoalition auszusteigen und Verhandlungen für eine Expertenregierung aufzunehmen, nicht zu folgen.