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Höchster Bevölkerungsrückgang seit 17 Jahren

In Thüringen sterben deutlich mehr Menschen als geboren werden. (Symbolbild) / Foto: Sina Schuldt/dpa
In Thüringen sterben deutlich mehr Menschen als geboren werden. (Symbolbild) / Foto: Sina Schuldt/dpa

In Thüringen sterben mehr Menschen als geboren werden. Die Folge: Die Einwohnerzahl sinkt weiter. Diese Regionen sind besonders betroffen.

Die Thüringer Bevölkerung schrumpft so stark wie seit Jahren nicht. Grund ist vor allem, dass hierzulande weit mehr Menschen sterben als geboren werden. Ende 2025 lebten 2.078.946 Menschen im Freistaat, wie das Landesamt für Statistik informierte. Das waren rund 21.300 weniger als ein Jahr zuvor. Zuletzt hatte es den Angaben zufolge im Jahr 2008 einen ähnlich hohen Rückgang gegeben. 

Einerseits gab es den Angaben zufolge etwa 20.100 mehr Todesfälle als Geburten. Andererseits zogen etwas mehr Menschen aus Thüringen fort als in den Freistaat (-690). Hinzu kämen geringfügige Korrekturen der Standes- und Meldeämter (-516), hieß es. Die Ausländerquote wurde mit 8,4 Prozent angegeben. 

Bevölkerungsrückgang in Suhl am größten

Der Bevölkerungsrückgang trifft den Statistikern zufolge alle Landkreise und kreisfreien Städte. Am stärksten war er demnach in Suhl (-2,0 Prozent) sowie den Landkreisen Saalfeld-Rudolstadt (-1,7) und dem Kyffhäuserkreis (-1,5); am geringsten in Jena (-0,3), Gera (-0,5) und Weimar (-0,6). Die Landeshauptstadt Erfurt verlor gut 1.600 Einwohner auf 217.159 (-0,7 Prozent).

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